RICOLETTAS WELT

… und: Wie Rico zum Supermoto kam …

Gaaanz früher hatte Rico die ersten Erfahrungen auf motorisierten Zweirädern mittels eines Herkules-Mofas und einer Peugeot 103 gesammelt. Die Yamaha DT 50 eines Freundes, in der er einen 80er-Motor untergebracht hatte, diente als Versuchskaninchen im Dreck. Eines Tages beschlossen die beiden, auf dem Gelände einer bewaldeten Schlackehalde ihre Fähigkeiten im Crossen zu testen. Streng verboten aber gerade deshalb besonders spannend …

Daraus entstand so etwas wie ein Hillclimbing-Wettbewerb, den Rico eigentlich auch gewonnen hätte …

… „eigentlich“ und nur „hätte“ deshalb, weil er kurz vor dem Ziel mit dem Vorderrad über einen querliegenden, tückisch im Laub verstecken Baumstamm fuhr. Bei einer Steigung von gefühlten 90° befand dieser, dass es eine gute Idee sei, Rico samt Yamaha in eine völlig andere, der Schwerkraft folgenden üblichen Richtung zu dirigieren. Die Yamsel hatte es dabei übrigens schön gemütlich: Sie rutschte bequem mit dem heißen Auspuff auf seinem Oberschenkel liegend talwärts.

Danach hatte Ricos Lust an motorisierten Abenteuern für eine seeehr lange Zeit deutlich nachgelassen. Trotzdem hatte er schon immer ein gewisses Faible für Supermotos, wusste aber nicht mal, dass diese Maschinen so genannt werden – die Dinger üben einfach eine unwiderstehliche, magische Anziehungskraft auf ihn aus …

Nach der ganz normalen Mopedkarriere – von der Enduro zum Joghurtbecher – hatte Rico dann eines Tages bei einem Händler die Begegnung mit IHR. Die Rede ist von der schwarzen Geisha, der Suzuki DR-Z 400 SM, seinem ersten supermotolike Bike. Bald musste er natürlich ausprobieren, ob er auch so schön schräg durch die Ecken käme.

Kurz zuvor hatte Rico nämlich in St. Wendel so etwas wie die höheren Weihen erhalten, als er den WM-Läufen sehr aufmerksam – mit offenem Mund, sabbernd und staunend – zusehen durfte. Seine eigenen Bemühungen blieben dann doch geringfügig hinter den großartigen Vorbildern zurück – aber er hat dafür den meisten Spaß!

Inzwischen hat ihn die Geisha verlassen und er ist wieder bei Yamaha gelandet: Diese edle Dame sucht jetzt mit Rico nach neuen Abenteuern …

Rico und die blaue Lady

Rico und die blaue Lady - YAMAHA YZ 450 F '04

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Bei der Maschine handelt es sich um eine Yamaha YZ450F, Typ 5XD2,

umgebaut von Yamaha Schweiz für Supermoto
Motor:
Serie, Einzylinder 4-Takt, DOHC, Hubraum 449 cm³, Keihin FCR 39 Flachschieber-Vergaser,
SR-Racing-Exhaust Abgas-System mit Doppelschalldämpfer
Body:
Serie, Racetech und acerbis: weiße Plastics mit ace-graphics-Decors
Fahrwerk:
Serie – Kayaba, überarbeitet von müllhaupt-Suspensions, Stand 2005 (closed cartridge System)
MST-Gabelbrücken
Räder:
takasago-excel, silber
16,5 x 3,5 Zoll vorne
17 x 5 Zoll hinten
Reifen wahlweise Dunlop oder Bridgestone
Bremsen:
vorne: Brembo Radialbremspumpe, 320 mm Scheibe, Brembo P4 4-Kolben-Sattel, Stahlflexbremsleitungen
hinten: Serie
Sonstiges:
Suter Anti-Hopping-Kupplung, Twin Air-Luftfilter, carbon Rahmenschützer,
rudedude Auffangbehälter, rudedude Achsprotektoren (vielen Dank an Lars Bofinger),
acerbis Rally II Handguards, jp-Raceparts Rastenprotektoren

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Kapitelübersicht

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